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Bischofsheim Kirche

 

 

Aus der Kirchengeschichte

 

Bischofheims

 

Erarbeitet von Inge Mankel, Bischofsheim

 

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>>>>>>> Pfarrer Bischofsheim

 

 Pfarrer

(vor allem nach  Metropolitan Lorenz Kohlenbusch in Gelnhausen-Meerholz)

 

Vorreformatorische Zeit:

    1460                      Symon, Johann

    1548 – 1555         Pfleger, Heinrich. Bei der Visitation 1548 war Bischofsheim einer der wenigen noch katholischen Orte der Gegend. Auch bei der Kirchenvisitation 1549 war Bischofsheim noch altkatholisch und alle Sakramente und Zeremonien wurden nach Weise und Gewohnheit der alten christlichen Kirche gehalten

 

Pfarrer seit der Reformation:

(1.) 1555 - 1558       Reuel, Konrad  (auch: Ruel), der nachweislich erste evangelische Pfarrer

 

(2.) 1558 - 1582       Heyn  Heinrich (auch: Hein oder Heinius)

Aus Gelnhausen; 1541 ins Kloster Schlüchtern eingetreten; in Schlüchtern durch Philipp Melanchthon ordiniert; 1549–1558 Pfarrer in Sterbfritz, gestorben 22.2.1- Zwölf Kinder, Tochter Susanne, am 27.7.1584 getraut mit Stephan Reuel, Witwer in Bischofsheim, Zentgraf,  gestorben 14.4.1589.

Bei der Visitation 1562 heißt es von ihm: „Er lehrt der Augsburgischen Konfession gemäß, will auch durch göttliche Gnade dabei verharren und bleiben bis an sein Ende. Er predigt sonntags zweimal, in der Woche außerdem auf den Mittwoch. Er hält das Abendmahl alle vier Wochen. Er spricht jeden einzeln von Sünden los, unterrichtet die die Abendmahlsgäste, erteilt Strafe und Buße. Er lehrt sein Volk deutsche Psalmen. Er hält das Katechismus-Examen mit den Kindern. Er hält sich in den Zeremonien nach der Mecklenburgischen Agende. Er besucht die Kranken. Er hält Leichenpredigten bei den Begräbnissen. Er hat angelegt ein Verzeichnis seiner jährlichen Besoldung; er sagt, es genüge ihm ziemlich wohl. Der Pfarrhof ist wohl gebaut, die Patrone unterhalten ihn. Er ist mit seiner Obrigkeit wohl zufrieden.

Die Pfaffen zu St. Bartholomäus nehmen den Zehnten. Die Kirche ist wohl gebauet. Der Pfarrer zeigt an, daß seine Zuhörer sonntags nachmittags nicht fleißig zu Kirchen gehen und sitzen während der Predigt auf der Gasse. Leier Hennrich, Henn Gerlach und Eye Doss gehen nicht zum Sakrament. Mechel Hen und sein Weib leben nicht in ehelicher Gemeinschaft. Der Zentgraf hält sich nicht fleißig in die Kirche und gibt ein böses Beispiel. Derglei­chen hat er nicht viel Gemeinschaft mit seiner Frau, daß er sich aber nicht sollte ehrlich halten, kann der Pastor nicht sagen.“

 

(3.) 1582 – 1585      Menger, Wilhelm

Wahrscheinlich in Windecken geboren,  vielleicht Sohn des Diakonus Konrad Menger.  1578-82 Schulmeister in Windecken. Ehefrau Katharina. Kinder: 1. Maria, getauft 16.2.1578 in Windecken, 2. Nikolaus, getauft 12.6.1580 in Windecken, 3. Margreth, getauft 4.11.1582 in Bischofsheim, 4. Balthasar, getauft 25.4.1585 in Bischofsheim (verheiratet mit Katharina Bender in Windecken, gestorben 1611 in Windecken). Die Witwe des Pfarrers Wilhelm Menger verheiratet sich am 16.1.1593 in zweiter Ehe mit Nikolaus Fauerbach in Win­decken. 29.3.1613, dort gestorben 29.3.1613.

 

(4.) 1586 – 1596      Göbel, Engelbert:

Aus Hanau; getraut 21.8.1587 in Bischofsheim mit Minna Acker, Tochter des Bürgers Stephan Acker in Bischofsheim, Kinder: 1. Johannes, getauft 9.1.1589 in Bischofsheim, 2. Elias getauft 9.12.1590, begraben 27.8.1592

 

(5.) 1596-1597         Nebius Johann

Aus Siegen. Er war erster Pfarrer des reformierten Bekenntnisses. Ehefrau: Christine, gestorben 30.3.1597 in Siegen, wahrscheinlich an der Pest, die 1597 viele Menschen in Bischofsheim hinraffte

 

(6.) 1597 – 1602      Rudolphi, Michael

 Vorher 1596 – 1597 Pfarrer in Bruchköbel, gestorben 8.1.1602, Ehefrau: Christine Löhnhöffer, Tochter des Martin L. von Ketz bei Coblenz. Sie  heiratete in zweiter Ehe 14.11.1602 Johann Rullmann, Pfarrer zu Obereschbach; Tochter Helene, geboren 22.8.1596, verheiratet mit Daniel Holstins, aufgeboten in Schlüchtern, Schuldiener in Schlüchtern, dann Pfarrer in Freimersheim und in Klein-Umstadt. Sohn des verstorbenen Pastor Holstins, Pfarrer in Danzig.

 

(7.) 1602 – 1624 Heuser, Jakob (auch: Jacobus Heuserus)

Inspektor (= Dekan) der Klasse (= Kirchenkreis) Bornheimer Berg, 1596-97 Pfarrer in Eschersheim; 1600 –1602 Pfarrer in Niederrodenbach. Erste Ehefrau: Regina Sprenger, begraben 16.11.1602. Kinder: 1. Johannes, gestorben 20.8.1603 in Bischofsheim, 12 Jahre alt; 2. Katharina aufgeboten und getraut mit Johannes Creß , Schulmeister in Hochstadt, dann Pfarrer in Bischofsheim, begraben 1.4.1678 in Bischofsheim. Die zweite Ehefrau war eine verwitwete Rüscher

 

(8.)  1624 – 1630 Ammon, Konrad (auch: Copraetus Ammon)

Danach 1630 – 1637 Stadt- und Hofprediger in Hanau, gestorben 19.12.1637 in Hanau. Ehefrau Magdalene, sie war „Apothekerfrau bei Hof“. Als solche 1650 Patin in Hanau.

Kinder: 1. Johann Wilhelm; Buchhändler in Frankfurt/M, getraut 23.4.1654 mit Maria Prehs, Tochter des verstorbenen Johannes Prehs, Buchhändler in Frankfurt/M.  2. Katharine; 3. Marie, geboren 29.4.1632 in Hanau; 4. Johann Konrad, geboren 3.11.1633 in Hanau

 

(9.)  1632 – 1635 Junius, Johannes (Jung?)

Ehefrau nicht bekannt. Kinder: Katharine; Elisabeth, begraben 25.7.1635 (Hanau). Auch Dekan des Kirichenkreises („Inspector Classis“).

 

(10 ). 1636 – 1662 Creß Johannes (auch: Johannes Cressius)

Geboren 1599 in Schlüchtern, 1625 – 27 Schuldiener in Hochstadt. Von Dezember  1627 – 32 Pfarrer in Rüdigheim; 1632 – 62 Pfarrer in Hochstadt; gleichzeitig war er auch Pfarrer in Bischofsheim. Sohn des Johannes Creß in Schlüchtern; Ehefrau: Katharine Helene Heuser, getauft 25.6.1602 in Niederrodenbach, getraut in Bischofsheim 13.4.1626. Johamnes Creß ist gestorben 28.2.1662 in Schlüchtern, 63 Jahre alt, seine Ehefrau ist gestorben in Bischofsheim am 1.4.1678. Kinder: Maria, gestorben 10.3.1720; getraut mit Johann Karl Hatzmann, Pfarrer in Hochstadt und Bischofsheim

 

(11.)  1663 – 1689 Hatzmann, Johann Karl(auch :Carolus Hatzmannus)

Geboren 1638 in Birkenbach in Nassau;; 1660-63 Pfarrgehilfe („Adjunkt“); 1663 – 1689 Pfarrer in Hochstadt und Bischofsheim, gestorben am 16.9.1689. Ehefrau: Maria Creß; geboren 1638, Tochter des Pfarrers Johannes Creß in Hochstadt-Bischofsheim; gestorben in Mittelbuchen 10.3.1720, 82 Jahre alt.

Von den elf Kindern werden sechs in Hochstadt geboren.

 

(12.)  1690 – 1729 Creß, Johannes

Geboren 1661 in Steinau; Sohn des Bürgers Konrad Creß und seiner Ehefrau Maria (?) In Steinau; Ehefrau: Jacobi Maria, getraut in Steinau am 27.2.1690, gestorben in Bischofsheim 12.11.1729, Alter 68 Jahre minus ein Monat und vier Tage. Ehefrau: Tochter des verstorbenen Zentgrafen von Steinau, Kasper Jacobi in Steinau; Ehefrau gestorben 20.1.1730 in Dörnigheim, 70 Jahre, fünf Monate und 20 Tage alt. Beerdigt in Bischofsheim am 23.1.1730; Kinder: 1. Karl Christoph, getauft 22.12.1690 in Bischofsheim; gestorben 10.1.1745 in Rodheim; 1719-1720 Pfarrer in Ostheim, 1720 – 1733 Pfarrer in Kesselstadt; 1733 – 1745 Pfarrer in Rodheim; 2. Maria Modesta Ursula; geboren am 19.10.1692; getraut am 7.12.1724 in Bischofsheim mit Benjamin Frey, Pfarrer in Bischofsheim , gestorben 11.3.1766 in Bischofsheim; 3. Johann Ludwig, geboren am 30.11.1696, getauft am 7.12.1696; Leutnant der Landmiliz des Amts Bornheimer Bergs, getraut am 13.1.1718 in Bischofsheim mit Anna Elisabeth Ebert. 4. Susanne Elisabeth, geboren in 21.5.1699 in Bischofsheim, getraut in Bischofsheim am 2.3.1729 mit Johannes Fassing, Pfarrer in Dörnigheim, dann in Rodheim .

 

(13.)  1729 – 1758 Frey, Benjamin

Schon vom 27.10.1724 an Pfarrgehilfe ( Adjunkt) in Bischofsheim.. Getraut am 7.12.1724 in Bischofsheim mit Maria Modesta Ursula Creß. Sohn des Bürgers Nikolaus Frey und seiner Frau Anna Katharina, geborene  Theobald in Hanau, die Mutter des Pfarrers Benjamin Frey, gestorben in Bischofsheim am 27.10.1731. Ehefrau: Maria Modesta Ursula, Tochter des Pfarrers Johannes Creß und seienr Frau, einer geborenen Jacobi, gestorben am 11.3.1766 in Bischofsheim ; Frey Benjamin, gestorben in Bischofsheim am 28.2.1758; Kinder: 1. Johannes, geboren am 22.10.1725 in Bischofsheim, Pfarrer in Bischofsheim, gestorben in Bischofsheim am 24.11.1768

 

(14.)  1758 – 1768 Frey, Johannes

Sohn von Johannes Frey, geboren am 22.10.1725 in Bischofsheim, gestorben am 24.11.1768, ebenfalls in Bischofsheim; vorgeschlagen vom Kollegium an St. Bartholomäus (präsentatus a collegio ad St. Bartholomaeum) den 12.4.1758; bestätigt (confirmatus) am 18.9.1758, unverheiratet.

 

(15.)  1769 – 1829 Brand, Elias Friedrich

 Kirchenrat, geboren am 31.7.1742 in Hanau; Sohn des verstorbenen Pfarrers Johannes  Paul Brand und dessen zweiter. Ehefrau Christiane Elisabeth, geborene Scheffer, in Hanau, getraut in Bischofsheim amk 19.6.1769 mit Sara Jassoy, Tochter des Laurent Jassoy, Fabrikant, und der Katharina Elisabeth Pichon.  Sara ist gestorben am 23.1.1811 in Bischofsheim, 62 Jahre, vier Monate alt. Elias Friedrich Brand ist gestorben in Bischofsheim am 27.6.1829.  Kinder: 1. Laurenz Friedrich; 9.4.1770 – 25.10.1771; 2. Eliaß Friedrich; 19.7.1771 – 3.2.1773; 3. Christine Susanne Luisa; 6.11.1772 – 7.2.1773; 5. August; 31.7.1775 – 8.4.1805; 6. Johann Wilhelm; 20.5.1777 – 1.10.1812 (Pfarrer in Seckbach, dort gestorben); 7. Heinrich; 16.3.1779, gestorben in Erbach 1857; 8. Eliaß Hermann, 14.2.1781, getraut 16.10.1822 Kläre Wynands in Hanau mit Anna, Goldarbeiter in Hanau; 9. Karl Wilhelm; 16.9.1782 – 25.11.1833 in Hanau; 10. Justuß Ludwig, 19.7.1784 – 11.3.1850 in Frankfurt; 11. Katharine Modesta, 2.2.1786 – 3.2.1786; 12. Friedrich Karl Jakob, 16.6.1787; 13. Anna Magdalene Henriette, geboren 20.10.1789, getraut 21.3.1830 in Bischofsheim mit Philipp Kaspar Kühn, Zentgraf in Bischofsheim, gestorben 1854.

 

(16.) 1830 – 1836 Jung, Ludwig Christoph

Geboren 1769 in Praunheim, 41 Jahre war er Pfarrer in Gronau, Ginnheim und Bischofsheim, gestorben 27.12.1836 in Bischofsheim im  68.Jahr; Ehefrau ist Maria Friederike Jakobine Blum, Tochter des Pfarrers Laurenz Blum in Seckbach

 

(17.)  1837 – 1859 Hartmann, Johannes Heinrich

Metropolitan (= Dekan). Geboren in Eichen am 3.9.1783, gestorben in Marburg am 24.10.1867, Sohn des Pfarrers Hermann Dietrich Hartmann un d dessen Ehefrau Barbara Elisabeth geborene Bode in Eichen. Seit 10.1.1804 ordinierter Pfarrgehilfe in Mottgers. Ab 1809 Pfarrgehilfe in Sterbfritz; von 1818 – 1837 Pfarrer in Sterbfritz.

Getraut 1815 mit Susanne Wilhelmine Schunk, geboren in Schlüchtern am 11.9. 1784, gestorben in Bischofsheim am 12.6.1846, Tochter des Klosteramtmanns und Majors Karl Schunk in Schlüchtern und dessen Ehefrau  Christine Wilhelmine geborene Hartmann. Kinder: 1. Hermann Heinrich Theodor, georen in Sterbfritz am 27.2.1816, gestorben am 4.4.1817; 2. Johann Karl Jakob; geboren am 24.11.1817, getraut 1848 mit Christiane Henkel, Ingenieur in Nauheim, gestorben in Fulda; 3. Hermann Heinrich Theodor, geboren in Sterbfritz am 27.6.1820, getraut am 2.6.1854 in Buchenau, gestorben in Bischofsheim am 1.11.1898; Pfarrer zu Buchenau; 1862 – 1879 Pfarrer in Seckbach; 1879 – 1898 Pfarrer in Bischofsheim; 4. Marie Christiane Mathilde, geboren am 25.6.1823, getraut am 28.7.1853 in Bischofsheim mit Prof. Dr. Rubino, Professor der Geschichte in Marburg. Johannes Heinrich Hartmann wurde

1859 in den Ruhestand versetzt (emeritiert).

In der Zeit von Pfarrer Hartmann1845 - 1847 wurde der südlich der Kirche hinter der „neuen Schule“ angelegt.

 

(18.)  1859 – 1868 Pfarreiverweser:

Ernst Lopp, bereits seit 1854 Pfarrgehilfe in Bischofsheim (Name auch „Sopp“).

Vom 1.8.1859 – 1865 1859 Schäfer, Emil, später Pfarrer in Fulda.

1.12.1865 -1868 Schmidt, Friedrich.

 

(19.) 1868 – 1878 Albach, Johann  Valentin (auch: Albusach)

Geboren am 26.3.1811 in Hanau, gestorben am 29.8.1878 in Bischofsheim; 1843 – 1856 Zweiter Pfarrer in Schlüchtern; 1856 – 1868 Pfarrer in Nieder-Issigheim; Sohn des Metzgermeisters Friedrich Philipp Albach und dessen Ehefrau  Katherine geboprene Schindler in Hanau. Erste  Ehefrau: Johanna Elisabeth Leipold, geboren am 29.12.1824 in Schlüchtern; getraut in Schlüchtern am 30.6.1844, gestorben am 4.8.1859 in Niederissigheim; Tochter des Gastwirts Johann Kasper Leipold.

Kinder: 1. fehlt; 2. Emilie Mathilde, geboren am 1.10.1850; 3. Katharine Elisabeth, geboren am 25.5.1852; 4. Mathilde, geborenam 18.11.1855 in Schlüchtern, gestorben bei der Geburt. Zweite Ehefrau: Emilie Friederike Wilhelmine Wagner, geboren in Kemel in Nassau am 9.9.1827, getraut in Kemel am 1.10.1861. Kinder: Johanna Berta Dorothea Luise, geboren in Niederissigheim am 31.8.1862;,getraut in Schlüchtern am 25.5.1898 mit Wulff Ludwig Heinrich Martin, Seminarlehrer in Schlüchtern.

 

(20.)  1879 – 1898 Hartmann, Heinrich Philiipp Theodor Hermann

Geboren am 27.6.1820 in Sterbfritz; Sohn des Pfarrers Johann Heinrich Hartmann in Sterbfritz, dann in Bischofsheim; von 1851 bis 1862 Pfarrer in Buchenau; 1862 bis 1879 in Seckbach. Getraut am 12.6.1854 in Buchenau mit Luise Adelheid Grosch, geboren in Kassel, Garnisongemeinde, am 3.11.1828, gestorben 28.12.1895 in Hanau (Diakonissenheim), Tochter des Forstinspektors Heinrich Grosch in Hünfeld uind dessen Ehefrau Christiane geborene Sturm. Hartmann war seit 1.5.1879 Metro­poli­tan (=Dekan). Kinder: ein Sohn, Heinrich Theodor, Sohn, 1859-1863 gestorben in Seckbach.

 

(21.)  1899 – 1909 Ganß, Gustav (auch: Ganhs)

Geboren am 24.3.1863 in Wolferborn; Sohn des Pfarrers Pastor Ganß und dessen Ehefrau Luise geborene Schäfer. Von 1886 – 87 Pfarrgehilfe in Bieber; 1887 – 88 Pfarrverweser daselbst; 1888 – 99 Pfarrer in Bieber. Getraut in Wetzlar am 5.9.1899 mit Hedwig Öhler, geboren am 15.8.1876 in Völklingen, Tochter des Rektors Emil Öhler und dessen Ehefrau Anna Maria geborene Gün (?).

 

(22.) 1909 –1936 Wagner, Theodor

Geboren 26.9.1869 in Fulda; Sohn des Prof. Dr. Johannes Balthasar Wagner in Fulda und dessen Ehefrau Marie geborene Fuchs. Vom 1.10.1891 – 1.10.1892 Pfarrgehilfe in Bischofsheim; 1.10.1892 – 1.10.1893 „Einjjähriger“ (= Freiwilliger) im 19. Brigade Infanterie-Regiment (5. Kompanie) in Erlangen; 1.10.1893 – 15.6.1897 Pfarrgehilfe  in Bischofsheim; 16.6.1897 – 1.11.1909 Pfarrer in Gronau. Seit  1.11.1909 Pfarrer in Bischofsheim.  Ehefrau: Mary Bertram; Tochter des Hermann Bertram,

Kaufmann und dessen Ehefrau Alwine geborene Schröder; geboren am 21.4.1876 in

Großengottern, Kreis Langensalza, in Thüringen. Getraut am 20.7.1897 in Mühlhausen in Thüringen durch Generalsuperintendenten D. Carl Fuchs in Kassel (damals Pfarrer an.,Student der Medizin.

 

(23.)  1937 –1960 Burhenne, Friedrich Karl

 Geboren am. 6.1.1890 in Langendiebach Kreis Hanau. Eltern: Johannes Burhenne und Ehefrau  Elisabeth, geborne Fittich. Schulbesuch: Volksschule Langendiebach, Gymnasium Hanau, Universität Marburg und  Berlin. Teilnahme am Ersten Weltkriege vom 2.8.1914 – 23.12.1918 in Belgien, Frankreich, Polen, Serbien, Frankreich; Leutnant R. EK I. und II. Klasse. Ordination am 19.10.1919 in Hanau. 19.10.1919 – 31.3.1924 Pfarrer in Langenselbold; 1.4.1924 – 31.7.1928 Pfarrer Lichterhasenau.

Getraut am 22.4.1925 mit Margarete geborene Melcher,  geboren am 30.7.1895 in Friedberg als Tochter des Oberregierungsrats Melcher und dessen Ehefrau Antonia geborene Rinke. Kinder: 1. Elisabeth, geb. 12.4.1926 in Schlüchtern; 2. Rosel, geb. 6.6.1928 in Hintersteinau; 3. Hans-Ferdinand, geboren am 2.11.1930 in Schlüchtern.

Vom 1.8.1928 – 31.1.1937 Schlüchtern; Teilnahme am Zweiten Weltkriege vom 25.8.1939 bis 25.3.1948. West...Garnison, Frankreich, Russland bis Kaukasus und Rumänien, Polen. 25.1.1945 in russische Kriegsgefangenschaft. 1946 - 1949 Waldemar Falkenhagen  als Vertreter.         .

 

(24.) 1960 – 1969 Köster, Georg Adam Wolfgang.

Geboren am 18.8.1933 in Melsungen. Eltern: Lehrer Ernst Köster und Anna geborne Weinreich. Schulbesuch: Volksschule Grebenhagen (Kreis Fritzlar-Homberg), Realgymnasium in Melsungen und Homberg/Efze, Abitur

März 1954 in Homberg; Studium an den theologischen Fakultäten der Univer­sitä­ten Marburg, Heidelberg und Göttingen. Juli 1958: Erstes theologisches Examen in Marburg, Vikariat in Frankenberg und Langendiebach, Predigerseminar Hofgeismar, Juli 1960: zweites theologisches Examen. Ordination am 18.9.1960 durch Prälat Vellmer in der Brunnenkirche zu Hofgeismar. Ab 1. 10.1960 zunächst Hilfspfarrer (Pfarrer extraordinarius), ab  1.10.1962 – 28.2.1969 Pfarrer in Bischofsheim.

Verheiratet seit 8.4.1961 mit Sigrid geborene Trost, geboren am 27.1.1940 in Marburg als Tochter des Bäckermeisters Heinrich Trost und dessen Ehefrau Maria, geborne Loderhose aus Frankenberg. Kinder: 1. Albrecht, geboren am 24.5.1963 in

Bischofsheim; 2. Hermann, geboren am 5.8.1965 in Bischofsheim; 3. Ulrich,

(251967 – 2001 Siebert, Helmut

 

(26.). 1969 – 1979 Käberich, Hartmut

(27.) 1979 – 2006 Dirksen, Ulrich

(28.)  2001 – 2003 Schudt, Sabine und Axel (Eheleute)

(29.) 2003 – heute Schulmeyer, Kirsten

(30.) Februar 2007 – Januar  2010 Kohl, Rüdiger

(31.) Seit September 2011 Heller Jens (1/2 Pfarrstelle)